Hinweise vor dem Kauf für die Montage

Einbau- und Montageanleitung

Für eine dauerhaft einwandfreie Funktion sowie den Erhalt der Garantie ist die fachgerechte Montage unserer Produkte von entscheidender Bedeutung. Deshalb haben wir für Sie ausführliche Montage- und Einbauhinweise zusammengestellt, die eine hochwertige, sichere und langlebige Ausführung gewährleisten.

Professioneller Einbau, Montage und Service von Fenstern und Türen

Eine fachgerechte Fenstermontage und Türmontage ist entscheidend für die lange Lebensdauer, die Energieeffizienz und die einwandfreie Funktion Ihrer Fenster und Türen. SATLER Fenster und Türen bietet die professionelle Montage von Kunststofffenstern, Aluminiumfenstern und Holzfenstern, den Einbau von Haustüren, Schiebetüren sowie fachgerechtes Service für sämtliche Fenster- und Türsysteme. Unser erfahrenes Montageteam sorgt für eine präzise Ausführung bei Neubauten, Renovierungen und beim Austausch alter Fenster und Türen. Was sollte vor der Montage vorbereitet werden? Damit die Montage schnell, sicher und fachgerecht durchgeführt werden kann, sollte das Gebäude vor Beginn der Arbeiten entsprechend vorbereitet und den Monteuren ein ungehinderter Zugang ermöglicht werden. 

Demontage (Ausbau alter Fenster und Türen)

Vor der Demontage müssen die Zugänge zu den Fenstern und Türen freigeräumt sowie Böden mit Karton, Schutzplatten oder ähnlichen Materialien abgedeckt werden. 



Bei Renovierungen ist zu berücksichtigen, dass bestehende Wände, Putz- und Fassadenschichten aufgrund ihres Alters, Zustands oder früherer Umbauten unvorhersehbare Eigenschaften aufweisen können. Trotz fachgerechter Demontage mit geeignetem Werkzeug lässt sich nicht vollständig ausschließen, dass beim Ausbau alter Fenster kleinere Beschädigungen an Laibungen, Putz oder Fassade entstehen. 



Solche Beschädigungen gelten als üblicher Bestandteil einer Renovierung, stellen keinen Reklamationsgrund dar und werden bei Bedarf im Rahmen der abschließenden Maler- oder Fassadenarbeiten instand gesetzt. 



Während der Demontage achten wir selbstverständlich darauf, Mauerwerk und Fassade so wenig wie möglich zu beschädigen. Dies kann mit einem geeigneten Demontagewerkzeug erreicht werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden die alten Fenster entfernt und der Arbeitsbereich sofort gereinigt, um Beschädigungen des Bodens zu vermeiden.

Einbau und Montage

Fenster müssen lot- und waagerecht sowie in der richtigen Einbaulage montiert werden. Die genaue Position der Fenster und Türen innerhalb der Wandöffnung wird gemeinsam mit dem Auftraggeber festgelegt. Die Befestigung erfolgt mit Montageschrauben. Nach Abschluss der Montage werden sämtliche Montagehilfen entfernt, ausgenommen jene, die den Rahmen dauerhaft fixieren und seine Stabilität gewährleisten. Die maximal zulässige Maßabweichung beträgt 1,5 mm pro Meter bei Elementen bis 3,2 m Länge, maximal jedoch 3 mm.



Bei größeren Elementen und Fensterbänken dürfen Maßabweichungen die Funktion keinesfalls beeinträchtigen. Die Elemente werden mit der Wasserwaage exakt ausgerichtet, verschraubt und die Schrauben mit Abdeckkappen versehen. Anschließend werden sämtliche Anschlussfugen über die gesamte Bautiefe dauerhaft abgedichtet. Als Dämmstoffe können Mineralwolle, Glaswolle, Dichtbänder oder Montageschaum verwendet werden. Nach Abschluss der Montage wird die Funktion aller beweglichen Teile überprüft.



Im Montagepreis enthalten sind Befestigungsschrauben sowie Polyurethanschaum zur Abdichtung. Das Standard-Befestigungssystem erfolgt durch den Rahmen mittels Turboschrauben oder über Metallanker mit Schrauben. Beim Austausch alter Fenster werden die bestehenden Rahmen ausgeschnitten. Für eventuelle Beschädigungen der Fensterlaibungen übernehmen wir keine Haftung. Während der Montage können in Ausnahmefällen zusätzliche Maurerarbeiten erforderlich werden.

Montagearten

Die Experten von SATLER Fenster und Türen beraten Sie gerne bei der Auswahl der optimalen Fenstermontage und Türmontage. Die geeignete Montageart richtet sich sowohl nach dem Material Ihrer Fenster als auch nach den baulichen Gegebenheiten des Gebäudes. 

Die Elemente werden in der Wandöffnung befestigt, mit der Wasserwaage exakt ausgerichtet, verschraubt und die Schrauben mit Abdeckkappen versehen. Die Schrauben werden rundum im Abstand von 10 bis 20 cm zu jeder Innenecke montiert. Der maximale Abstand zwischen den einzelnen Schrauben beträgt über die gesamte Bautiefe und entlang des gesamten Elementumfangs 60–70 cm. Anschließend werden sämtliche Anschlussfugen mit PU-Schaum abgedichtet und einseitig mit Abschlussleisten sowie Silikon versiegelt. Bei Neubauten erfolgt die äußere Fertigstellung nach Abschluss der Fassadenarbeiten, innen nach Fertigstellung des Innenputzes mittels Abschlussleisten oder Kunststoff-Winkelprofilen.

Die Elemente werden in der Wandöffnung befestigt, mit der Wasserwaage exakt ausgerichtet, verschraubt und die Schrauben mit Abdeckkappen versehen. Die Schrauben werden rundum im Abstand von 10 bis 20 cm zu jeder Innenecke montiert. Der maximale Abstand zwischen den einzelnen Schrauben beträgt über die gesamte Bautiefe und entlang des gesamten Elementumfangs 60–70 cm. Anschließend werden sämtliche Anschlussfugen mit PU-Schaum abgedichtet und einseitig mit Abschlussleisten sowie Silikon versiegelt. Diese Montageart wird überwiegend in Verbindung mit Trockenbaukonstruktionen (Gipskarton) eingesetzt.

Die Elemente werden in der Wandöffnung befestigt, mit der Wasserwaage exakt ausgerichtet, verschraubt und die Schrauben mit Abdeckkappen versehen. Die Schrauben werden rundum im Abstand von 10 bis 20 cm zu jeder Innenecke montiert. Der maximale Abstand zwischen den einzelnen Schrauben beträgt über die gesamte Bautiefe und entlang des gesamten Elementumfangs 60–70 cm.Anschließend werden sämtliche Anschlussfugen mit PU-Schaum abgedichtet. Außen erfolgt der Abschluss mit Wärmedämmputz, Dämmplatten, Mineralwolle, Naturstein (Granit, Schiefer usw.) oder Aluminiumfassaden. Innen kann die Montage mit klassischem Putz, Maschinenputz oder keramischen Belägen abgeschlossen werden.

Die Nassmontage stellt die moderne dreistufige Fenstermontage gemäß den europäischen RAL-Richtlinien dar. Mit dieser Montageart wird zusätzlich Energie eingespart, da an der Anschlussfuge zwischen Fensterrahmen und Baukörper dampfdichte Dichtstoffe verwendet werden, während dauerelastischer Weichzellenschaum als hervorragender Wärmedämmstoff dient. Die Anschlussfugen sind auf der Innenseite dampfdicht und auf der Außenseite schlagregendicht sowie diffusionsoffen. Dadurch kann Feuchtigkeit aus dem Gebäude entweichen, jedoch nicht von außen eindringen. Die RAL-Montage wird besonders für Neubauten empfohlen und ist bei Passivhäusern sowie Niedrigenergiehäusern vorgeschrieben.

Außenfensterbänke werden auf dem Fensterbankanschlussprofil und nicht auf dem Fensterrahmen montiert. Sie werden mit Silikon abgedichtet sowie mit Schrauben und PU-Schaum befestigt. Lediglich die Anschlüsse links und rechts zwischen Fensterbankabschluss und Fassade werden mit Silikon versiegelt. Innenfensterbänke werden unter die untere Rahmenkante geschoben und mit PU-Schaum befestigt. Der Anschluss zwischen Fensterrahmen und Innenfensterbank wird nicht silikoniert.

Es wird zwischen Aufsatzrollläden und Vorbaurollläden unterschieden. Je nach gewähltem Rollladensystem muss die Bauöffnung entsprechend vorbereitet werden. Aufsatzrollläden werden direkt am Fensterrahmen befestigt. Der Gurtwickler wird 35 cm oberhalb der Fensterbank unter Berücksichtigung der oberen Befestigungsöffnung montiert. Vorbaurollläden erfordern vor der Montage die genaue Festlegung der Gurtausführung und entsprechende Bohrungen. Vor der Montage muss die äußere Fensterlaibung vollständig silikoniert werden. Der Rollladen wird anschließend verschraubt. Der Gurtwickler wird 35 cm oberhalb der Fensterbank unter Berücksichtigung der oberen Befestigungsöffnung montiert.

Die Leisten müssen die richtige Größe haben und den Fensterrahmen mindestens 1 cm überdecken. Linke und rechte Abschlussleisten müssen optisch zusammenpassen. Für die Endabdichtung werden Acryl- und neutralvernetzendes Silikon verwendet. Für sämtliche Innenanschlüsse zwischen Leiste und Wand kommt Acryl zum Einsatz, außen ausschließlich neutrales Silikon. Bei Dekorleisten wird sowohl zwischen Fenster und Leiste als auch zwischen Leiste und Laibung silikoniert, wodurch die Gefahr einer späteren Ablösung verringert wird. Überdeckt eine Leiste mehr als 4 cm PU-Schaum, muss zusätzlich unter der Leiste silikoniert werden (mindestens dreimal pro Meter).

Die Gipskartonplatten werden auf das erforderliche Maß zugeschnitten und hinter den Fensterrahmen eingesetzt. Werden dünnere Platten (6,9 mm) verwendet, werden diese mit geeignetem Montagekleber befestigt. Die Stoßkanten werden verspachtelt, mit Armierungsgewebe und Eckprofilen aus Aluminium oder Kunststoff verstärkt und anschließend plan verspachtelt.

Der Türrahmen muss links und rechts exakt ausgerichtet werden, da andernfalls Türflügel und Rahmen nicht korrekt schließen und mehrere Millimeter breite Spalten entstehen können. Besonders auf der Schlossseite darf keine Durchbiegung entstehen. Die Türschwelle muss grundsätzlich mit geeignetem Kleber unterfüttert werden.

Verantwortung des Monteurs

SATLER Fenster und Türen verlangt von jedem Monteur eine fachgerechte und professionelle Ausführung der Arbeiten. Es dürfen ausschließlich geeignete und vereinbarte Montagematerialien verwendet werden, darunter geeigneter PU-Schaum (nicht als Befestigungsmittel), ausreichend lange Befestigungsschrauben (mindestens 4 cm Verankerung in Beton oder Holz, mindestens 10 cm im Mauerwerk), neutrales Außensilikon, silikonfreie Kleber für Abschlussleisten, Acryl für den Innenbereich, Kemaglet FX für Innenausgleichsarbeiten sowie geeignete Außenputzmaterialien. Für die Unterfütterung von Aluminiumschwellen bei Balkon- und Haustüren ist Fliesenkleber oder ein vergleichbarer hochfester Klebstoff zu verwenden. Die Unterfütterung erfolgt bei allen Montagearten bis zu einer Höhe von 60 mm unterhalb der Schwelle. Ist dies nicht möglich, wird der Kunde darauf hingewiesen, die Unterfütterung beziehungsweise den Schutz der Schwelle selbst vorzunehmen.

In der Verantwortung des Kunden

Vor der Montage ist der Auftraggeber verpflichtet,

  • die Einbautiefe der Fenster exakt festzulegen,
  • die endgültige Fußbodenhöhe anzugeben,
  • die Stärke der Fassadendämmung festzulegen,
  • die Stärke des Innenputzes festzulegen,
  • freien Zugang zum Montagebereich zu gewährleisten, eine Grundabdeckung von Böden und Einrichtung bereitzustellen, die Stromversorgung sicherzustellen,
  • die Position der linken und rechten Fenster festzulegen,
  • den Höhenbezugspunkt festzulegen.

Prüfung und Abnahme von Fenstern und Türen

Zu Beginn und nach Abschluss der Montage muss der Auftraggeber oder sein Bevollmächtigter anwesend sein. Gemeinsam mit dem Montageleiter sind sämtliche eingebauten Elemente zu überprüfen. Etwaige Beanstandungen müssen unmittelbar im Abnahmeprotokoll vermerkt werden.  Spätere Beanstandungen können nicht berücksichtigt werden. Ist der Auftraggeber bei Fertigstellung nicht anwesend, gelten die gelieferten Produkte als mängelfrei übernommen. Es gelten die Bestimmungen des Artikels 461 des slowenischen Obligationenrechtes: 



Der Käufer ist verpflichtet, die gelieferte Ware nach Erhalt unverzüglich im üblichen Umfang zu prüfen oder prüfen zu lassen. Offensichtliche Mängel sind innerhalb von acht Tagen nach Erhalt, bei beiderseitigen Handelsgeschäften jedoch unverzüglich, schriftlich anzuzeigen. Andernfalls entfallen sämtliche Mängelansprüche. 



Wurde die Prüfung in Anwesenheit beider Vertragsparteien durchgeführt, sind erkennbare Mängel sofort zu beanstanden.



Wird die Ware ohne Umladung an einen anderen Bestimmungsort weitergeleitet und war dies dem Verkäufer bei Vertragsabschluss bekannt oder hätte ihm bekannt sein müssen, kann die Prüfung bis zum Eintreffen der Ware am Bestimmungsort erfolgen. In diesem Fall sind festgestellte Mängel unverzüglich nach deren Bekanntwerden schriftlich mitzuteilen.



Kleinere Oberflächenunregelmäßigkeiten an Fenstern oder Glas stellen keinen Reklamationsgrund dar, sofern sie nicht durch mechanische Beschädigungen entstanden sind, die Funktion nicht beeinträchtigen oder aus einer Entfernung von mehr als einem Meter nicht sichtbar sind. Alle übrigen Oberflächenmängel müssen schriftlich bei der Produktabholung oder spätestens innerhalb von acht Tagen nach Montage gemeldet werden. Für Glas gelten zusätzlich die Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Glasqualität.

Vertrauen Sie für den perfekten Fenstereinbau auf die Experten von SATLER

Eine fachgerechte Montage ist die Voraussetzung für einwandfreie Funktion, perfekte Dichtheit und eine lange Lebensdauer Ihrer Fenster und Türen. Wenn Sie Wert auf eine präzise, sichere und herstellerkonforme Montage legen, überlassen Sie diese Aufgabe unserem professionell geschulten Montageteam. Wir garantieren fachgerechte Ausführung, hochwertige Materialien und termingerechte Umsetzung – alles aus einer Hand. Mit SATLER wird Ihr Projekt zuverlässig, fachgerecht und ohne versteckte Mängel umgesetzt.

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